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Was kostet eine Solaranlage? Preise & Förderung (2026)

Eine Solaranlage kostet 2026 mit Speicher rund 10.000 bis 22.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Pro kWp sind es 1.200 bis 1.800 Euro. Alle Preise im Überblick.

KostenFinder·3. Juni 2026·8 Min. Lesezeit
Was kostet eine Solaranlage? Preise & Förderung (2026)

Eine Solaranlage kostet 2026 für ein Einfamilienhaus zwischen 8.000 Euro (ohne Speicher) und 22.000 Euro (Komplettpaket mit Speicher). Der Preis hängt vor allem von der Anlagengröße in Kilowattpeak (kWp) und davon ab, ob Sie einen Batteriespeicher dazunehmen.

Photovoltaik-Solarmodule auf dem Dach eines Einfamilienhauses bei Sonnenschein
Eine 10-kWp-Anlage mit Speicher ist die häufigste Konfiguration

Was kostet eine Solaranlage pro kWp?

Der Preis pro Kilowattpeak ist die wichtigste Kennzahl. Je größer die Anlage, desto günstiger wird sie pro kWp, weil Fixkosten wie Wechselrichter und Montage auf mehr Leistung verteilt werden.

AnlagengrößePreis pro kWpGesamt (ohne Speicher)
5 kWp1.600–1.800 €8.000–9.000 €
10 kWp1.300–1.600 €13.000–16.000 €
12 kWp1.200–1.500 €14.000–18.000 €

Der durchschnittliche Systempreis lag im Frühjahr 2026 bei rund 1.015 Euro pro kWp, üblich sind aktuell 1.000 bis 2.000 Euro je nach Größe.

Was kostet der Speicher?

Ein Batteriespeicher macht Sie unabhängiger vom Netz, kostet aber spürbar extra. 2026 liegt der Preis bei rund 1.040 Euro pro kWh Speicherkapazität.

  • 5-kWh-Speicher: ca. 4.000–5.000 €
  • 10-kWh-Speicher: ca. 7.000–9.000 €

Für ein typisches Einfamilienhaus mit 4.500 kWh Jahresverbrauch ist eine 10-kWp-Anlage plus 10-kWh-Speicher 2026 die häufigste Wahl.

Welche Zusatzkosten fallen an?

Neben Modulen und Speicher kommen weitere Posten dazu, die im Komplettpreis oft schon enthalten sind:

  • Wechselrichter: 1.000–2.500 €
  • Montagesystem & Installation: 2.000–4.000 €
  • Zählerschrank-Anpassung / Netzanschluss: 500–1.500 €
  • Wallbox (optional): ab 800 €

Lohnt sich eine Solaranlage 2026?

Eine Solaranlage rechnet sich 2026 in den meisten Fällen, vor allem bei hohem Eigenverbrauch. Wer den selbst erzeugten Strom direkt nutzt (Haushalt, Wärmepumpe, E-Auto), spart am meisten. Die Anschaffung amortisiert sich je nach Strompreis und Eigenverbrauch meist nach 9 bis 14 Jahren, die Module halten 25 Jahre und länger.

Die Einspeisevergütung allein trägt die Anlage nicht mehr, der Eigenverbrauch ist der entscheidende Hebel.

Das sollten Sie jetzt tun

  • Holen Sie mindestens drei Angebote ein und vergleichen Sie den Preis pro kWp, nicht nur die Gesamtsumme.
  • Prüfen Sie Ihren Jahresverbrauch und planen Sie die Anlage danach, lieber etwas größer als zu klein.
  • Rechnen Sie den Speicher separat durch: Er erhöht den Eigenverbrauch, verlängert aber die Amortisation.

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