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Was kostet ein Fenstertausch? Preise pro Fenster (2026)

Ein neues Fenster kostet 2026 mit Einbau 500 bis 1.320 Euro je nach Material. Mit 3-fach-Verglasung gibt es bis zu 20 % BAFA-Förderung. Alle Preise.

KostenFinder·3. Juni 2026·7 Min. Lesezeit
Was kostet ein Fenstertausch? Preise pro Fenster (2026)

Ein Fenstertausch kostet 2026 pro Fenster zwischen 500 und 1.320 Euro inklusive Einbau, je nach Material und Größe. Für ein ganzes Einfamilienhaus mit 10 bis 15 Fenstern summiert sich das schnell auf einen fünfstelligen Betrag, von dem die BAFA bis zu 20 Prozent zurückgibt.

Handwerker setzt ein neues Kunststofffenster in eine Hauswand ein
Kunststofffenster mit 3-fach-Verglasung sind die häufigste Wahl

Was kostet ein Fenster nach Material?

Das Rahmenmaterial bestimmt den Preis am stärksten. Alle Preise verstehen sich für eine Standardgröße von 1,3 × 1,3 m mit 3-fach-Verglasung, inklusive fachgerechtem Einbau und Entsorgung des alten Fensters.

MaterialKosten pro Fenster
Kunststoff500–850 €
Holz560–1.070 €
Aluminium800–1.250 €
Holz-Aluminium700–1.320 €

Kunststofffenster sind am günstigsten und am weitesten verbreitet. Holz-Alu vereint Optik und Wetterfestigkeit, kostet aber am meisten.

Wie hoch ist die Förderung 2026?

Die BAFA fördert 2026 den Fenstertausch als Einzelmaßnahme der energetischen Sanierung mit bis zu 20 Prozent der Kosten, maximal 12.000 Euro pro Wohneinheit.

Lohnt sich der Fenstertausch?

Der Fenstertausch zählt zu den wirtschaftlichsten Einzelmaßnahmen der energetischen Sanierung, weil er Förderung, Energieeinsparung und höheren Wohnkomfort verbindet. Eine moderne 3-fach-Verglasung (Uw 0,8 bis 0,95) halbiert den Wärmeverlust über die Fenster.

Rein über die Heizkosten amortisiert sich der Tausch allerdings erst nach 15 bis 25 Jahren. Pro Fenster spart die Dreifachverglasung gegenüber Zweifachverglasung jährlich rund 43 Euro Heizkosten, bei einem Aufpreis von 15 bis 20 Prozent. Der eigentliche Gewinn liegt im Komfort: weniger Zugluft, weniger Lärm, kein Kondenswasser.

Welche Faktoren beeinflussen den Preis?

  • Fenstergröße und -form: Bodentiefe oder Dachfenster kosten mehr.
  • Verglasung: 3-fach teurer als 2-fach, aber förderfähig.
  • Einbausituation: Muss die Laibung saniert oder neu verputzt werden, steigt der Preis.
  • Sonderausstattung: Schallschutz, Einbruchschutz (RC2) und Sprossen kosten extra.

Das sollten Sie jetzt tun

  • Holen Sie mindestens drei Angebote ein und vergleichen Sie inklusive Einbau und Entsorgung.
  • Wählen Sie eine förderfähige 3-fach-Verglasung und stellen Sie den BAFA-Antrag vor der Auftragsvergabe.
  • Tauschen Sie möglichst alle Fenster gemeinsam, das senkt die Kosten pro Fenster.

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